Sterben, Tod und Trauer – sprachfähig in der Jugendarbeit

Tod, Trauer und Abschied gehören zum Leben – und damit auch zur Lebenswelt junger Menschen. Trotzdem fällt es vielen Jugendleiter*innen schwer, passende Worte zu finden oder einzuschätzen, wie sie Jugendliche in solchen Situationen gut begleiten können. Was hilft wirklich? Was sollte ich lieber nicht sagen? Und wo liegen die Grenzen meiner Rolle?
In diesem praxisorientierten Workshop setzen wir uns mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinander und stärken unsere Sprach- und Handlungskompetenz für die Jugendarbeit. Gemeinsam reflektieren wir den gesellschaftlichen Umgang mit Tod, lernen unterschiedliche Trauerreaktionen von Jugendlichen kennen und erarbeiten hilfreiche Möglichkeiten, in belastenden Situationen unterstützend und empathisch zu handeln.
Ein besonderer Bestandteil des Workshops ist ein gemeinsamer Besuch des benachbarten Zentralfriedhofs. Dort setzen wir uns mit Erinnerungskultur, Symbolen und unterschiedlichen Formen des Gedenkens auseinander und nutzen den Friedhof als Lern- und Reflexionsort.
Der Workshop verbindet fachliche Impulse mit praktischen Übungen, Fallbeispielen, Austausch und Selbstreflexion. Ziel ist es nicht, perfekte Antworten zu finden, sondern Sicherheit darin zu gewinnen, schwierige Gespräche auszuhalten, zuzuhören und Jugendliche in Krisensituationen angemessen zu begleiten.
Der Workshop ist eine Kooperation des Stadtjugendrings Erlangen mit dem Projekt „Gemeinsam endlich – Mitfühlende Stadt Erlangen“. Durch die Zusammenarbeit werden fachliche Perspektiven aus der Jugendarbeit und der Hospiz- und Trauerarbeit miteinander verbunden und ein praxisnaher Zugang zu einem oft tabuisierten Thema ermöglicht.
Inhalte
- Sterben, Tod und Trauer als Themen in der Lebenswelt junger Menschen
- Trauerreaktionen bei Jugendlichen verstehen
- Hilfreiche Kommunikation in belastenden Gesprächen
- Rolle und Grenzen von Jugendleiter*innen
- Erinnerungskultur und Friedhof als Lernort
- Unterstützungsangebote und Anlaufstellen für Jugendliche
Hinweis: Im Workshop werden sensible Themen wie Tod, Trauer und Verlust behandelt. Die Teilnahme setzt keine eigenen Erfahrungen voraus. Persönliche Geschichten dürfen geteilt werden, müssen aber nicht. Es wird auf einen wertschätzenden und geschützten Rahmen geachtet.
Rahmendaten:
Datum: Sonntag, 25. Oktober 2026
Uhrzeit: 10:00–17:00 Uhr
Ort: Geschäftsstelle des Stadtjugendrings
Kosten: 10 € (inkl. Getränke und Snacks)
Teilnahme:
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Um möglichst vielen Vereinen und Verbänden die Teilnahme zu ermöglichen, ist die Anmeldung zunächst auf maximal 3 Personen pro Verein/Verband beschränkt.
Sollten Plätze frei bleiben, führen wir eine Warteliste und informieren rechtzeitig über Nachrückmöglichkeiten.
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Rücktritt und Umbuchung
Beim Rücktritt von einer Maßnahme beträgt die Bearbeitungsgebühr für eintägige Maßnahmen 5 Euro, bei mehrtägigen Maßnahmen 20 Euro. Diese Bearbeitungsgebühr besteht unabhängig vom Zeitpunkt des Rücktritts vom Vertrag. Zusätzlich beträgt die Stornogebühr:
- 3-4 Wochen vor Maßnahmenbeginn 20 Prozent
- Zwei Wochen vor Maßnahmenbeginn 40 Prozent
- Eine Woche vor Maßnahmenbeginn 80 Prozent des Reisepreises.
Die Stornogebühr entfällt, falls der/ die Teilnehmer*in eine*n geeigneten Ersatzteilnehmer*in stellt bzw. eine Person von der Warteliste nachrückt.
Tritt der/ die Teilnehmer*in nach Beginn einer Maßnahme zurück, hat der/ die Teilnehmer*in keinen Anspruch auf Rückzahlung des Teilnahmebeitrags. Zusätzliche Aufwendungen, z.B. Heimreise, gehen zu Lasten des/der Teilnehmers*in