Stadtteilhaus Röthelheimpark

Wer sind wir und was machen wir im Stadtteilhaus Röthelheimpark

Insgesamt baut sich der Treffpunkt R√∂thelheimpark auf vier tragenden S√§ulen auf. Er besteht aus der Offenen Kinderarbeit- OKA, der Offene Jugendarbeit- OJA, der Stadtteilarbeit und ist Anlaufstelle f√ľr Ehrenamtliche und Gruppen. Hauptamtlich werden die Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie die Stadtteilarbeit betrieben. Verbands- und Gruppenarbeit erfolgt grunds√§tzlich auf ehrenamtlicher Basis. Derzeit (Stand 05/2020) arbeiten 18 Mitarbeiter*innen im Treffpunkt R√∂thelheimpark.
Tr√§ger des Stadteilhauses ‚ÄěTreffpunkt R√∂thelheimpark‚Äú ist eine Tr√§gergemeinschaft, die aus der Evangelischen Kirchengemeinde St. Matth√§us (StM) und dem Stadtjugendring Erlangen (SJR) besteht. Die Tr√§gergemeinschaft wird durch ein vierk√∂pfiges Gremium, der ‚ÄúGesch√§ftsf√ľhrung – Tr√§gergemeinschaft‚Äú(GF-TG), geleitet. Dieses Gremium ist Ansprechpartner in allen vertraglichen, rechtlichen und finanziellen Belangen, vertritt die Tr√§gergemeinschaft nach au√üen und ist das Bindeglied zwischen dem Treffpunkt R√∂thelheimpark und der Kommunalpolitik sowie Stadtverwaltung.

Einen Imagefilm zum Stadtteilhaus findet Ihr hier

OKA - Offener Kindertreff ‚ÄěFunki‚Äú der Offenen Kinderarbeit im Treffpunkt R√∂thelheimpark

Der Offene Treff ‚ÄěFunKi‚Äú der Offenen Kinderarbeit im Treffpunkt R√∂thelheimpark f√ľr Kinder von 6 – 13 Jahren hat das Ziel, ein an der Lebenswelt der Kinder orientiertes, partizipatives und p√§dagogisches Freizeit- und Bildungsangebot f√ľr Kinder aller Schichten, Geschlechter und unabh√§ngig von ihrer kulturellen Herkunft zu schaffen. Zugleich ist der offene Treff Ausgangspunkt f√ľr weiterf√ľhrende Gruppenaktivit√§ten, Hilfsangebote und Beratungsgespr√§che.
So steht unsere Einrichtung allen Kindern offen, die sich in den vorhandenen Räumen ungezwungen mit Freunden treffen, spielen, basteln und toben, neue Kinder kennenlernen und an gezielten Aktionen (z.B. wöchentliches Kochen) beteiligen wollen.
Zudem begleiten wir die Kinder auch im schulischen Bereich, wie z.B. bei Hausaufgaben oder Referate. Und auch im allgemeinen Umgang mit den Medien wie Computer und Internet können Kinder unter pädagogischer Leitung weitere Erfahrungen sammeln.
Wir bieten den Kindern (und auch deren Eltern) im ‚ÄěFunKi‚Äú Unterst√ľtzung bei Problemen und Schwierigkeiten mit Freunden oder im famili√§ren Bereich an. Und auch bei Herausforderungen mit Beh√∂rden (Schule, Jugendamt etc.) k√∂nnen wir beratend T√§tig werden.
Weiterhin stehen w√§hrend der √Ėffnungszeiten den Kindern verschiedene R√§umlichkeiten, wie z.B. jeweils ein M√§dchen- und Jungenraum zur Verf√ľgung.
Es finden ganzjährig gezielte Angebote, Einzelaktionen und Aktivitäten sowie regelmäßige Ferienprogramme statt, wodurch wir den Kindern ein umfassendes pädagogisches Angebot bieten können.
Die W√ľnsche der Kinder sowie die Umsetzung eigener Ideen beim Basteln und Spielen werden aufgegriffen und unmittelbar erm√∂glicht und auch gemeinsam (z.B. in der Kinderversammlung) besprochen. Eigeninitiative und die √úbernahme von Verantwortung, wie bei der gemeinsamen Gestaltung der R√§umlichkeiten wird ausdr√ľcklich gefordert, gef√∂rdert und unterst√ľtzt. Eine gute Vernetzung innerhalb des Hauses tr√§gt dazu bei, dass sich die Kinder im gesamten Treffpunkt R√∂thelheimpark zu Hause f√ľhlen.
Die Teilnahme an unseren Angeboten ist immer freiwillig.
F√ľr weitergehende Fragen oder Infos zur Offenen Kinderarbeit stehen wir zu unseren √Ėffnungszeiten gerne zur Verf√ľgung.

OJA

Der Offene Jugendtreff ‚Äú052‚ÄĚ im Treffpunkt R√∂thelheimpark ist eine Einrichtung f√ľr Jugendliche zwischen 12 und 27 Jahren. Das Angebot richtet sich an alle Jugendlichen, das hei√üt, unabh√§ngig von Nationalit√§t, Geschlecht und sozialer, religi√∂ser und kultureller Herkunft. Die Tr√§gerschaft teilt sich der Stadtjugendring Erlangen mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Matth√§us Erlangen. Anstellungstr√§ger ist der Stadtjugendring.
Das Team arbeitet nach den Paragraphen ¬ß11 und ¬ß13 des SGB VIII, zudem √ľberparteilich, √ľberkonfessionell und nach einem humanistisch gepr√§gten Menschenbild.
Derzeit setzt sich das Team der Offenen Jugendarbeit aus drei hauptamtlichen Sozialpädagoginnen sowie drei pädagogischen Mitarbeitern zusammen.
Die Zielgruppe des Treffs sind alle Jugendlichen und jungen Erwachsene, die im Stadtteil R√∂thelheimpark leben oder sich auf Grund von gewachsenen Beziehungen in ihrer Freizeit √ľberwiegend im Stadtteil aufhalten.
Unter Offener Jugendarbeit versteht der Treff außerschulische, niederschwellige und freiwillige Angebote mit einer Komm-Struktur.
Ziel der p√§dagogischen Arbeit ist es, die Jugendlichen bei ihrer Pers√∂nlichkeitsentwicklung zu begleiten sowie ihre sozialen, interkulturellen und individuellen Kompetenzen zu st√§rken. Dar√ľber hinaus schafft der Treff f√ľr sie Beteiligungsm√∂glichkeiten sowie einen Rahmen, in dem sie gesellschaftliche Grundwerte und Orientierungen erfahren k√∂nnen.
Der Offene Jugendtreff hat an 27 Stunden in der Woche ge√∂ffnet. Die Ausgestaltung des Programms orientiert sich am Bedarf, der Lebenswelt und der Beteiligung der Jugendlichen. Ihnen wird die M√∂glichkeit gegeben, bei den Angeboten nicht nur mitzumachen, sondern diese auch aktiv mitzugestalten. Die Jugendlichen k√∂nnen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Angebote w√§hlen, neben dem offenen Treff gibt es pro Jahr rund 60 zus√§tzliche Einzelaktionen, von Spieleabenden und Turnieren √ľber Ausfl√ľge bis hin zu professionell begleiteten Workshops.
Kernst√ľck der Jugendarbeit ist der Offene Treff, w√§hrend dessen die M√§dchen und Jungen die R√§umlichkeiten und deren Ausstattung frei nutzen k√∂nnen. Dar√ľber hinaus gibt es zeitlich begrenzte Workshop-Angebote, die von den Mitarbeitern selbst oder von externen Referenten durchgef√ľhrt werden. Diese k√∂nnen aus dem kreativ-k√ľnstlerischen, medialen, musikalischen und sportlichen Bereich stammen aber auch Gesundheit, Ern√§hrung und anderes umfassen. W√∂chentlich im Wechsel finden ein M√§dchen- und Jungentreff statt, bei dem sich die Besucher in einem gesch√ľtzten Rahmen mit unterschiedlichen Rollenverst√§ndnissen und -erwartungen auseinandersetzen, sich √ľber Schule, Eltern und Freunde austauschen, Probleme besprechen und Fragen zu Sexualit√§t und Beziehungen stellen k√∂nnen. Dar√ľber hinaus werden Ausfl√ľge unternommen, Hilfe beim √úbergang von Schule zu Beruf angeboten und die Jugendlichen bei Konflikten, Problemen und Krisen beraten. Bei Bedarf erfolgt eine Vermittlung an Fachstellen.

Stadtteilarbeit

Stadtteilarbeit fungiert in erster Linie als Ansprechpartner*in f√ľr alle Bewohner*innen des Stadtteils. Professionelle Stadtteilarbeit zielt auf die Verbesserung von Lebensbedingungen im Stadtteil mit Hilfe der dortigen Wohnbev√∂lkerung in Form von sozio-kultureller Stadtteilarbeit.

Dies geschieht durch Projektformen wie (politische) Podiumsdiskussionen, Dialogforen oder b√ľrger*innenahe Aktionen (Stadtteilfest, Stra√üenfeste, Flohm√§rkte, integrative Projekte). Als Kooperationspartner*innen z√§hlen hier bspw. soziale Einrichtungen und Dienste des Stadtteils, der Stadtteilbeirat Ost, die ‚ÄěAnlaufstelle f√ľr Senior*innen‚Äú oder die Stadt Erlangen.

Ziel ist es, die Menschen an einen Tisch zu bringen, die teilweise widerstreitenden Interessen in einem Stadtteil zu benennen und diskussionsf√§hig zu machen. Dabei sollen (sinnvolle) Vernetzungen und Konstellationen verschiedener Akteure geschaffen werden, die idealerweise in nachhaltig Kooperationen m√ľnden. W√ľnschenswert ist, Ressourcen der Menschen im Stadtteil aufzuzeigen. Zielgruppenspezifische Aktionen und Projekte werden dabei nicht ausgeschlossen; Hauptziel soll aber die Initiierung von Projekten und Aktionen sein, um die Diversit√§t der Menschen im Stadtteil und die Orientierung der Interessen der Stadtteilbewohner*innen aufzugreifen und sie zu ermutigen, sich aktiv zu beteiligen.

Der Treffpunkt als Institution erm√∂glicht und f√∂rdert somit Kommunikation und Begegnung zwischen den B√ľrger*innen des Stadtteils. Daher richtet es sich in der Ausgestaltung seiner Angebote an alle Bev√∂lkerungsgruppierungen jeglichen Alters und Geschlechts im Einzugsgebiet. Das Haus ist als ‚Äěoffenes Haus‚Äú konzipiert. Dies bedeutet zum einen offene R√§ume im Wortsinne, zum anderen ein vielf√§ltiges Angebot, das sich an den heterogenen Lebenswelten der Bewohner*innen orientiert und damit Offenheit ausstrahlt. Das Foyer steht unter der Woche als Begegnungs- und Versammlungsraum zur Verf√ľgung. Die Nutzer*innen des Hauses, Anwohner*innen, ehren- und hauptamtlich Engagierte k√∂nnen sich hier begegnen und miteinander in Kontakt kommen. Ein wesentlicher Bestandteil des Stadtteilhauses ist das gro√üz√ľgige Angebot an R√§umen, die zu den unterschiedlichsten Zwecken genutzt und angemietet werden k√∂nnen.

Ehrenamtliche/Gruppen

Das Ehrenamtsmanagement, die Gewinnung neuer ehrenamtlicher Helfer*innen sowie die Begleitung von Gruppen ist ein wichtiger Teil der Stadtteilarbeit. Dabei fungiert die Stadtteilarbeit teilweise als federf√ľhrendes Element, aber genauso oft als Begleitung von Prozessen. Im Treffpunkt R√∂thelheimpark treffen sich aktuell √ľber 85 verschiedene Gruppen, Vereine und Ehrenamtliche.